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	<title>Kommentare zu: Einschränkungen und innere Logik von Figuren</title>
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	<description>Ein Leitfaden. Von der Idee bis zum Filmfestival. Ein Kurs in 25 Teilen.</description>
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		<title>Von: jens bendig</title>
		<link>http://www.motiondesign.de/blog/einschraenkungen-eine-quelle-der-kreativitaet/#comment-52</link>
		<dc:creator>jens bendig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 23:10:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.motiondesign.de/buchblog/#comment-52</guid>
		<description>Lieber Jochen,

danke für Deine freundlichen Worte. Ich bin auch nicht generell gegen tolle Gesichtsanimationen. Aber man muß nicht unbedingt mit dem schwersten anfangen, der Film kann dennoch - oder gerade wegen der Weglassung besonders gelingen. Das wollte ich nahebringen.

Und wenn man dann Facials zuläßt heißt das noch lange nicht, daß die dann &quot;realistisch&quot; sein müssen. Es könnten ja aufgemalte, comic-artige Gesichtsausdrücke sein, z.b. Ich betone diese Aspekte deswegen, weil die 3D-Szene mir etwas festgefahren scheint in einem unbegründeten und extrem aufwendigen Wunsch nach Realismus, der dem Ausdruck und der Wirkung teuer entgegensteht.

Zu den Bewegungsabläufen: Auch die kann man weglassen und dabei gewinnen! Echt!

Jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jochen,</p>
<p>danke für Deine freundlichen Worte. Ich bin auch nicht generell gegen tolle Gesichtsanimationen. Aber man muß nicht unbedingt mit dem schwersten anfangen, der Film kann dennoch &#8211; oder gerade wegen der Weglassung besonders gelingen. Das wollte ich nahebringen.</p>
<p>Und wenn man dann Facials zuläßt heißt das noch lange nicht, daß die dann &#8220;realistisch&#8221; sein müssen. Es könnten ja aufgemalte, comic-artige Gesichtsausdrücke sein, z.b. Ich betone diese Aspekte deswegen, weil die 3D-Szene mir etwas festgefahren scheint in einem unbegründeten und extrem aufwendigen Wunsch nach Realismus, der dem Ausdruck und der Wirkung teuer entgegensteht.</p>
<p>Zu den Bewegungsabläufen: Auch die kann man weglassen und dabei gewinnen! Echt!</p>
<p>Jens</p>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://www.motiondesign.de/blog/einschraenkungen-eine-quelle-der-kreativitaet/#comment-51</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:57:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.motiondesign.de/buchblog/#comment-51</guid>
		<description>Immer wieder sehr aufschlussreich, was Du in Deinem Blog ausgräbst und ansprichst. Respekt.

Bei &quot;Facial Animation&quot; bin ich zwar Deiner Meinung - die meisten Gesichter sind einfach nur extrem schlecht animiert -,  aber nichtsdestotrotz hat sie ihre Berechtigung in vielen Fällen. Man sollte sie nicht per se ausschließen. Ich erinnere an &quot;Coraline&quot;, z.B. die Szene, in der sie die Tapetentür aufmacht und dahinter nur die Mauer sieht. Die ganze Mimik wurde allein durch verschiedene austauschbare Gesichtsschalen erzeugt und wirkte trotzdem nicht starr.

Wenn ein Charakter eine stoische Maske trägt, aber eben nicht melancholisch oder zurückgenommen sein soll (das ist eben Deine subjektive Charakterdarstellung), müssen Gesichtsmimiken unbedingt erlaubt sein.  Dass die ungemein schwieriger zu realisieren sind, ist klar. 

Es ist eben so, dass Entgleisungen bei Gesichtsmimik durch unsere ererbte Aufmerksamkeit dafür sofort auffällt. 

Ich finde aber auch viele reine Bewegungsabläufe oft dilettantisch und unpassend zum Charakter.

Jochen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder sehr aufschlussreich, was Du in Deinem Blog ausgräbst und ansprichst. Respekt.</p>
<p>Bei &#8220;Facial Animation&#8221; bin ich zwar Deiner Meinung &#8211; die meisten Gesichter sind einfach nur extrem schlecht animiert -,  aber nichtsdestotrotz hat sie ihre Berechtigung in vielen Fällen. Man sollte sie nicht per se ausschließen. Ich erinnere an &#8220;Coraline&#8221;, z.B. die Szene, in der sie die Tapetentür aufmacht und dahinter nur die Mauer sieht. Die ganze Mimik wurde allein durch verschiedene austauschbare Gesichtsschalen erzeugt und wirkte trotzdem nicht starr.</p>
<p>Wenn ein Charakter eine stoische Maske trägt, aber eben nicht melancholisch oder zurückgenommen sein soll (das ist eben Deine subjektive Charakterdarstellung), müssen Gesichtsmimiken unbedingt erlaubt sein.  Dass die ungemein schwieriger zu realisieren sind, ist klar. </p>
<p>Es ist eben so, dass Entgleisungen bei Gesichtsmimik durch unsere ererbte Aufmerksamkeit dafür sofort auffällt. </p>
<p>Ich finde aber auch viele reine Bewegungsabläufe oft dilettantisch und unpassend zum Charakter.</p>
<p>Jochen</p>
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