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	<title>Kommentare zu: Storyboard</title>
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	<description>Ein Leitfaden. Von der Idee bis zum Filmfestival. Ein Kurs in 25 Teilen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 Oct 2010 14:01:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://www.motiondesign.de/blog/storyboard/#comment-105</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 14:01:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.motiondesign.de/buchblog/#comment-105</guid>
		<description>Danke. Bin gespannt auf weitere blog-Einträge. Viele meiner Ideen sind genau aus diesem Grund niemals angegangen worden, ob&#039;s gut oder schade war, wird niemand erfahren...

Die Sache mit dem &quot;Abspecken&quot; ist jedenfalls sehr wichtig, wenn man den Arbeitsaufwand vorher - z.B. einem Kunden - vermitteln soll. Da wundert man sich, wie extrem aufwendig was wirklich Banales werden kann! Im Storyboard meint man noch (Beispiel): &quot;naja, ein paar fliegende Herbstblätter können ja nicht so schwierig sein&quot; oder &quot;ich hätte diese Figur gerne als halbtransparenten Geist davonschwebend&quot; (das lässt sich nämlich alles so schön schnell zeichnen....), aber dann braucht man dafür 3 Wochen, was absolut unergonomisch ist, was man aber vorher nicht geahnt hat - Stolpersteine gibts immer an den unscheinbarsten Stellen :-)  

Also alles neu umschreiben?!?!. Deshalb sollte eine Einschätzung der eigenen Fähigkeiten schon vorher da sein: also sich nur Ideen ausdenken, die(für mich) realisierbar bleiben...?!?!

Jochen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke. Bin gespannt auf weitere blog-Einträge. Viele meiner Ideen sind genau aus diesem Grund niemals angegangen worden, ob&#8217;s gut oder schade war, wird niemand erfahren&#8230;</p>
<p>Die Sache mit dem &#8220;Abspecken&#8221; ist jedenfalls sehr wichtig, wenn man den Arbeitsaufwand vorher &#8211; z.B. einem Kunden &#8211; vermitteln soll. Da wundert man sich, wie extrem aufwendig was wirklich Banales werden kann! Im Storyboard meint man noch (Beispiel): &#8220;naja, ein paar fliegende Herbstblätter können ja nicht so schwierig sein&#8221; oder &#8220;ich hätte diese Figur gerne als halbtransparenten Geist davonschwebend&#8221; (das lässt sich nämlich alles so schön schnell zeichnen&#8230;.), aber dann braucht man dafür 3 Wochen, was absolut unergonomisch ist, was man aber vorher nicht geahnt hat &#8211; Stolpersteine gibts immer an den unscheinbarsten Stellen <img src='http://www.motiondesign.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   </p>
<p>Also alles neu umschreiben?!?!. Deshalb sollte eine Einschätzung der eigenen Fähigkeiten schon vorher da sein: also sich nur Ideen ausdenken, die(für mich) realisierbar bleiben&#8230;?!?!</p>
<p>Jochen</p>
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	<item>
		<title>Von: jens bendig</title>
		<link>http://www.motiondesign.de/blog/storyboard/#comment-104</link>
		<dc:creator>jens bendig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 12:36:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.motiondesign.de/buchblog/#comment-104</guid>
		<description>Lieber Jochen, 

genau darum geht es ja: Herausfinden, ob die Story gut genug ist, BEVOR man die ganze Arbeit mit dem Computer auf sich nimmt. Methoden erlernen, wie man die Geschichte verändert und optimiert, BEVOR man schon alles festgezurrt hat. Die Geschichte kommunizierbar machen, ohne 3D-Aufwand zu treiben. Und: Frühzeitiger Abbruch ist eine Option! Es gibt eine letzte Abbruchmöglichkeit, die man nutzen sollte. Das erkläre ich im Blog morgen, Freitag, den 8.10.2010, 9.00 Uhr. Bis hier ist ein Abbruch ein kontrolliertes Vorgehen um effektiv zu bleiben. Danach wäre ein Abbruch allerdings ein Scheitern. (Was nicht heißen soll, daß man dabei nicht auch etwas lernt)

Jens</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jochen, </p>
<p>genau darum geht es ja: Herausfinden, ob die Story gut genug ist, BEVOR man die ganze Arbeit mit dem Computer auf sich nimmt. Methoden erlernen, wie man die Geschichte verändert und optimiert, BEVOR man schon alles festgezurrt hat. Die Geschichte kommunizierbar machen, ohne 3D-Aufwand zu treiben. Und: Frühzeitiger Abbruch ist eine Option! Es gibt eine letzte Abbruchmöglichkeit, die man nutzen sollte. Das erkläre ich im Blog morgen, Freitag, den 8.10.2010, 9.00 Uhr. Bis hier ist ein Abbruch ein kontrolliertes Vorgehen um effektiv zu bleiben. Danach wäre ein Abbruch allerdings ein Scheitern. (Was nicht heißen soll, daß man dabei nicht auch etwas lernt)</p>
<p>Jens</p>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://www.motiondesign.de/blog/storyboard/#comment-103</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 11:28:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.motiondesign.de/buchblog/#comment-103</guid>
		<description>Hallo, besonders aufmunternd fand ich Deine Meinung zuvor zur &quot;Meinung Dritter&quot;. Lieber ignorieren. Inzwischen ist das Web nämlich dermaßen prall gefüllt mit saucoolen, tollen Dingen, - und Kritikern...! - dass man schnell die Lust am eigenen Projekt verlieren kann...

Mein Problem am Storyboard ist immer, dass ich die Geschichte fertig im Kopf habe, auch sämtliche visuellen Effekte, sogar Musik und Dialoge sind quasi komplett, ich die Story auch verhältnismäßig gut zeichnen kann (tolle Storyboard-Bilder sind allerdings eher kontraproduktiv); das alles scheitert dann meist an der zeitraubenden Umsetzung in 3D (wenn es denn 3D sein soll) und an der Performance des Systems (32 bit streikt meist schon an zwei, drei simplen Figuren). Wenn man länger als ein Viertel Jahr an gewissen Problemen basteln muss, verliert sich die Lust wie von selbst. Außerdem ändert sich auch die eigene Grundstimmung im Laufe der Monate (Goethe hat für seinen Faust auch 20 Jahre gebraucht), sodass Änderungen zwangsläufig sind.

Das führt dazu, dass mein Storyboard immer &quot;weniger&quot; wird, oder ich von vornherein auf das Machbare zusammenstreiche, alles Komplizierte wird rausgekickt, bis ich das Projekt selbst nicht mehr mag und deshalb abbreche. 

Oft kommt es dann noch vor, dass die Idee irgendwo im Netz &quot;besser umgesetzt&quot; auftaucht, und ich frage mich deshalb, ob es &quot;meinen Film&quot; überhaupt noch braucht.
Ich glaube, mit dieser Strategie hätten &quot;Herr der Ringe&quot; oder &quot;Schneewittchen&quot; nie realisiert werden können, beides absolut irre Projekte zu ihrer Zeit...

Wie begegnest Du diesen Zweifeln? Wie hoch setzt Du Deine eigene&quot;Lernfähigkeit&quot; und Leidensfähigkeit nach dem Anlegen des Storyboards an? Zwingst Du Dich zum Weitermachen oder beendest Du hoffnungslose Projekte eher schnell? Manchmal rollt der Zeitgeist auch über die Idee hinweg, bis sie fertig ist.

Der Vorschlag, einige Tage &quot;drüber zu schlafen&quot;, ist jedenfalls sehr sinnvoll. ;-)

Gruß
Jochen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, besonders aufmunternd fand ich Deine Meinung zuvor zur &#8220;Meinung Dritter&#8221;. Lieber ignorieren. Inzwischen ist das Web nämlich dermaßen prall gefüllt mit saucoolen, tollen Dingen, &#8211; und Kritikern&#8230;! &#8211; dass man schnell die Lust am eigenen Projekt verlieren kann&#8230;</p>
<p>Mein Problem am Storyboard ist immer, dass ich die Geschichte fertig im Kopf habe, auch sämtliche visuellen Effekte, sogar Musik und Dialoge sind quasi komplett, ich die Story auch verhältnismäßig gut zeichnen kann (tolle Storyboard-Bilder sind allerdings eher kontraproduktiv); das alles scheitert dann meist an der zeitraubenden Umsetzung in 3D (wenn es denn 3D sein soll) und an der Performance des Systems (32 bit streikt meist schon an zwei, drei simplen Figuren). Wenn man länger als ein Viertel Jahr an gewissen Problemen basteln muss, verliert sich die Lust wie von selbst. Außerdem ändert sich auch die eigene Grundstimmung im Laufe der Monate (Goethe hat für seinen Faust auch 20 Jahre gebraucht), sodass Änderungen zwangsläufig sind.</p>
<p>Das führt dazu, dass mein Storyboard immer &#8220;weniger&#8221; wird, oder ich von vornherein auf das Machbare zusammenstreiche, alles Komplizierte wird rausgekickt, bis ich das Projekt selbst nicht mehr mag und deshalb abbreche. </p>
<p>Oft kommt es dann noch vor, dass die Idee irgendwo im Netz &#8220;besser umgesetzt&#8221; auftaucht, und ich frage mich deshalb, ob es &#8220;meinen Film&#8221; überhaupt noch braucht.<br />
Ich glaube, mit dieser Strategie hätten &#8220;Herr der Ringe&#8221; oder &#8220;Schneewittchen&#8221; nie realisiert werden können, beides absolut irre Projekte zu ihrer Zeit&#8230;</p>
<p>Wie begegnest Du diesen Zweifeln? Wie hoch setzt Du Deine eigene&#8221;Lernfähigkeit&#8221; und Leidensfähigkeit nach dem Anlegen des Storyboards an? Zwingst Du Dich zum Weitermachen oder beendest Du hoffnungslose Projekte eher schnell? Manchmal rollt der Zeitgeist auch über die Idee hinweg, bis sie fertig ist.</p>
<p>Der Vorschlag, einige Tage &#8220;drüber zu schlafen&#8221;, ist jedenfalls sehr sinnvoll. <img src='http://www.motiondesign.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß<br />
Jochen</p>
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